Gebärdensprache-Gemeinschaft als Sprachminderheit anerkennen!

Die Menschenrechtssituation in Österreich hat sich unter Türkis-Blau verschlechtert. In der Stellungnahme zur „Universal Periodic Review“ der UNO finden sich 152 Forderungen zivilgesellschaftlicher Organisationen - unsere Anerkennung als Sprachminderheit it zentral.



In Bezug auf die Österreichische Gebärdensprache, die explizit als Sprache in der Verfassung anerkannt ist, wird einer „Anerkennung der gehörlosen und schwerhörigen gebärdensprachlichen Gemeinschaft als sprachliche Minderheit“ gefordert. Damit könnte sie auch die Rechte einer anerkannten sprachlichen Minderheit in Anspruch nehmen.

 

Minderheitensprachen stärker berücksichtigen und anerkennen
Für den Minderheitenbericht wird im Bericht festgehalten, dass die Sprachen der anerkannten Minderheiten von den Behörden unzureichend verwendet werden. Deshalb bedarf es einer Aufstockung des Personals mit Sprachkenntnissen in den Minderheitensprachen bei Behörden. Im Schulbereich wird die Aufwertung des zweisprachigen Unterrichts – in Deutsch und den anerkannten Minderheitensprachen – in der Sekundarstufe gefordert, da sich der zweisprachige Unterricht in dieser „signifikant“ verringere. Kritik wird auch am Medienangebot in den Minderheitensprachen aufgrund „mangelnder Förderung“ geäußert, dieses sei sowohl „quantitativ als auch qualitativ“ nicht ausreichend. Gefordert wird die „Erhöhung der Volksgruppenförderung aus den Mitteln des Volksgruppenbeirates“.

 

Bericht zur Pressekonferenz am 9. Juni

Bericht zum Nachlesen