4.3. Schulen – Barrierefreiheit

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4.3.1. Ausgangslage

Gleichberechtigte Teilnahme in der Schule erfordert ein entsprechend gut ausgestaltetes Unterstützungssystem. Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen benötigen oftmals technische und/oder personelle Hilfe sowie speziell adaptierte Unterrichtsmaterialien, um gleichberechtigt am Unterricht teilnehmen zu können.

Blinden und sehbehinderten Schülerinnen und Schülern werden die erforderlichen Hilfsmittel (elektronische Lesegeräte, PC – Braillezeilen, PC mit Sprachausgabe usw.) sowie sehbehinderungsspezifisch adaptierte Schulbücher im Rahmen der Schulbuchaktion zur Verfügung gestellt. Die Bestellung und Verteilung der Schulbücher erfolgt durch die am Bundes–Blindenerziehungsinstitut eingerichtete Lehrmittelzentrale und den mit der Herstellung dieser Unterrichtsmittel beauftragten Verein Book Access. Neben Schulbüchern in Vergrößerung und Braille-Ausgaben werden dabei auch Schulbücher in digitaler Form entwickelt und für den Unterricht angeboten.

Für gehörlose Schülerinnen und Schüler gibt es Unterrichtsangebote in Österreichischer Gebärdensprache und gebärdensprachkompetente Pädagoginnen und Pädagogen.

Schülerinnen und Schüler im Krankenhaus dürfen den Kontakt zur Schule nicht verlieren, sie erhalten die erforderlichen Schulbücher im Rahmen der Schulbuchaktion.

Das Thema bauliche Barrierefreiheit findet sich im entsprechenden Etappenplan des BMUKK (Näheres dazu siehe Kapitel 3.2), Ausführungen zum Thema Schulassistenz sind im Kapitel 6.3 „Persönliche Assistenz“ zu finden.