5.1. Beschäftigung allgemein

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5.1.2. Zielsetzungen

Die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderungen soll verringert werden.

Alle Menschen mit Behinderungen sollen die Möglichkeit haben, durch eine unabhängige Stelle – vor allem durch selbst betroffene Menschen im Sinne des „peer counseling“ – in beruflichen Angelegenheiten beraten zu werden.

In allen Fragen von Ausbildung und Beschäftigung muss auf die spezielle Form der jeweiligen Behinderung besondere Rücksicht genommen werden.

Im Sinne inklusiver Arbeit sollen Modelle der Durchlässigkeit entwickelt und evaluiert werden, die gewährleisten, dass Menschen mit Behinderungen bei größtmöglicher Wahrung der Sicherung durch Einkommensersatzleistungen schrittweise ins Erwerbsleben (zurück) finden können. Dabei soll sichergestellt werden, dass Transferleistungen nach einem Arbeitsversuch auf dem ersten Arbeitsmarkt wieder aufleben können.

Um Menschen mit Behinderungen die volle Teilhabe am Erwerbsleben zu gewährleisten, müssen die Ansätze des „Disability Mainstreaming“ und der Spezialisierung der Angebote sinnvoll miteinander verschränkt werden.

Die Integrativen Betriebe sollen durch strukturelle Anpassungen abgesichert werden. Bei Auftragsvergaben des Bundes sollen Integrative Betriebe verstärkt herangezogen werden.

Bei der Schaffung eines modernen einheitlichen Begriffs des Arbeitnehmers bzw. der Arbeitnehmerin ist auf Menschen mit Behinderungen Bedacht zu nehmen.

Indikatoren zur Zielerreichung
Arbeitslosenquote für Menschen mit Behinderungen (AMS)
Zahl der Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen in Integrativen Betrieben