5.2. Berufsausbildung

Lade Video ...

Zurück zur Übersicht

5.2.1. Ausgangslage

Die im Jahr 2003 eingeführte Integrative Berufsausbildung (IBA) ermöglicht eine maßgeschneiderte Berufsausbildung für benachteiligte Jugendliche (Behinderte nach BEinstG, Personen mit SPF am Ende der Pflichtschule, Personen ohne oder mit negativem Hauptschulabschluss und Jugendliche mit Vermittlungshindernissen). Sie wird durch die Berufsausbildungsassistenz des Bundessozialamtes ergänzt, die zu den „begleitenden Hilfen“ zählt. Die IBA erfolgt entweder als vollständige Lehrausbildung in verlängerter Lehrzeit (Verlängerung um ein Jahr, in Ausnahmefällen um 2 Jahre) oder durch Vermittlung von Teilqualifikationen durch Einschränkung auf bestimmte Teile eines Lehrberufes. Die IBA kann in Unternehmen oder in Ausbildungseinrichtungen stattfinden. Bis Ende 2011 haben bundesweit 5.507 Jugendliche einen Lehrvertrag in der IBA erhalten.