7.1. Gesundheit

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7.1.2. Zielsetzungen

Behinderungsbedingte Berufsunfähigkeit („Invalidität“) älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als signifikant auftretendes Phänomen (jährlich ca. 90.000 Anträge und ca. 30.000 Zuerkennungen) soll durch Beratungs und Präventionsprogramme sowie Rehabilitationsmaßnahmen für die direkt betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer reduziert werden. Ältere Beschäftigte sollen bis zum Pensionsantrittsalter ihre Arbeitsfähigkeit erhalten können und nicht vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausscheiden müssen.

Gesundheitlich beeinträchtigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bzw. Langzeitarbeitslose sollen die für sie nötige Rehabilitation erhalten. Ziel der Rehabilitationsmaßnahmen ist es, Invalidität zu vermeiden oder zu beseitigen und mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt auf Dauer sicherzustellen. Für die Durchführung der Rehabilitationsmaßnahmen sind die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen.

Im gesamten Gesundheitswesen soll – wie in anderen im öffentlichen Interesse stehenden Bereichen – bis zum Jahr 2020 umfassende Barrierefreiheit hergestellt werden. Diese Zielsetzung betrifft neben den stationären Einrichtungen (insbesondere Ambulanzen) sämtliche niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte.