8.1. Forschung

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8.1.1. Ausgangslage

Nach Artikel 4 UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Österreich allgemein verpflichtet,

… „Forschung und Entwicklung für Güter, Dienstleistungen, Geräte und Einrichtungen in universellem Design, die den besonderen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen mit möglichst geringem Anpassungs- und Kostenaufwand gerecht werden, zu betreiben oder zu fördern, ihre Verfügbarkeit und Nutzung zu fördern und sich bei der Entwicklung von Normen und Richtlinien für universelles Design einzusetzen;

Forschung und Entwicklung für neue Technologien, die für Menschen mit Behinderungen geeignet sind, einschließlich Informations- und Kommunikationstechnologien, Mobilitätshilfen, Geräten und unterstützenden Technologien, zu betreiben oder zu fördern sowie ihre Verfügbarkeit und Nutzung zu fördern und dabei Technologien zu erschwinglichen Kosten den Vorrang zu geben.“…

Neben einem ausreichenden Angebot an Pflegedienstleistungen sowie finanzieller Absicherung behinderter Menschen wird es zunehmend wichtiger, dass behinderte Menschen durch intelligente technische Produkte Unterstützung finden. Die derzeitige Situation ist noch durch ein Marktversagen gekennzeichnet, da die nötigen Produkte am Markt nicht in ausreichender Form (hinsichtlich Preis, Anzahl und Ausstattung) verfügbar sind.

Die Institute „Integriert Studieren“ an der Universität Linz und an der Technischen Universität Wien (Fortec: Rehabilitationstechnik) sowie das Zentrum für Gebärdensprache und Schwerhörendenkommunikation der Universität Klagenfurt erforschen die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und ihre mögliche Unterstützung durch technische Entwicklungen. Die genannten Institute beteiligen sich sehr erfolgreich an EU-Forschungsprogrammen.