8.3. Berichte

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8.3.1. Ausgangslage

Die österreichische Bundesregierung ist nach § 13a Bundesbehindertengesetz verpflichtet, in regelmäßigen Abständen einen „Bericht über die Lage der behinderten Menschen in Österreich“ zu erstellen. Nach dem ersten Bericht 2003 erarbeitete das Sozialministerium in Kooperation mit den anderen Bundesministerien im Jahr 2008 den zweiten „Behindertenbericht“, eine umfangreiche Dokumentation über die Situation von Menschen mit Behinderungen in Österreich. Dieser wurde am 23. Dezember 2008 vom Ministerrat beschlossen und anschließend dem Nationalrat vorgelegt (www.bmask.gv.at).

Das BMASK hat beide Behindertenberichte nach der Publikation in gedruckter Form für die Zielgruppe der lernbehinderten Menschen in eine Leichter-Lesen-Fassung übersetzen lassen (www.bmask.gv.at).

Der erste österreichische Staatenbericht zur UN-Behindertenrechtskonvention wurde am 5. Oktober 2010 vom Ministerrat beschlossen und ebenfalls in eine Leichter-Lesen-Version übersetzt.

Der Frauengesundheitsbericht 2010/11 enthält auch mehrere behindertenrelevante Themen wie „Lebenslagen von Frauen mit Behinderung“, „Herausforderungen und Barrieren in der gesundheitlichen Versorgung von Frauen mit Behinderungen“ und „Politische Rahmenbedingungen und Maßnahmen der Veränderung“ (siehe www.bmg.gv.at).