8.4. Öffentlichkeitsarbeit und Informationsangebote

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8.4.2. Zielsetzungen

Durch laufende, regelmäßige Aktualisierung der Publikationen und kostenfreien Bereitstellung für eine breite Öffentlichkeit soll – im Rahmen der budgetären Rahmenbedingungen – staatliche Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung im Behindertenbereich erfolgen. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Kommunikation mit der interessierten Öffentlichkeit via eigener Homepage.

Um bestimmte Gruppen gezielt zu informieren oder um die Allgemeinheit für ein bestimmtes behindertenspezifisches Thema aufzuklären bzw. zu sensibilisieren, sind zielgerichtete Kampagnen zum Thema Behinderung durchzuführen. Als ein Muster für eine derartige Kampagne kann die am 12. September 2011 gestartete einmonatige, behindertenspezifische Job-Kampagne des Bundessozialamtes und des Arbeitsmarktservice „Meine Chancen – Ihr Nutzen“ gesehen werden. Die Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung durch die Behindertenorganisationen soll weiterhin mit öffentlichen Mitteln unterstützt werden. Wichtig dabei ist, dass alle Behinderungsformen thematisiert werden und die betroffenen Menschen die nötigen Fachinformationen erhalten.

Durch barrierefreien Zugang zu Informationen (LL-Versionen und Gebärdensprach-Videos) über die UN-Behindertenrechtskonvention und die Tätigkeit des Unabhängigen Monitoringausschusses sollen Informationen möglichst für alle Menschen, mit oder ohne Behinderung, insbesondere auch für Angehörige von Menschen mit Behinderungen, bereitgestellt werden.

Eine respektvolle und zeitgemäße Darstellung von Menschen mit Behinderungen in den Medien, insbesondere im öffentlich rechtlichen Rundfunk, soll gefördert werden (z.B. eine Neuorientierung der ORF-Spendenaktion „Licht ins Dunkel“).