1947

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Meilenstein 1947: Gehörlosenzeitschrift

Die „GebärdenSache“ ist das Medium für Gebärdensprache und Gehörlosigkeit in Österreich. Gegründet als Österreichische Gehörlosenzeitung (ÖGZ) besteht das Vereinsorgan des Österreichischen Gehörlosenbundes seit 1947.
Natürlich hat sich die Zeitschrift in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder verändert, so wurde beispielsweise 2008 das Layout neu gestaltet. Eines ist aber über die Jahre gleich geblieben: Wenn es Neues über die Österreichische Gebärdensprache zu wissen gibt, kann es hier nachgelesen werden. Heute ist die viermal im Jahr erscheinende GebärdenSache für rund 800 AbonnentInnen und weit mehr LeserInnen in den Landesverbänden, Institutionen und Vereinen eine wichtige Informationsquelle. Gehörlose und hörende RedakteurInnen informieren und unterhalten mit Berichten aus der Community, zu Kultur, Sport und Medientechnik. Kommentare zu rechtlichen Fragen und zur aktuellen Behindertenpolitik runden das Angebot ab.
Der ÖGLB ist auch 66 Jahre nach der Erstausgabe davon überzeugt, dass eine gute Gehörlosen-Zeitung dem Dialog zwischen gehörlosen und hörenden Menschen dient und mehr Möglichkeiten für gehörlose Menschen schafft, voll und gleichberechtigt in der Gesellschaft mitzuwirken.