Unverständliche Gebärdensprachdolmetschung bei Mandela-Begräbnis - Jarmer: „Massiver Vertrauensverlust“

Die Gebärdensprach-Dolmetschung beim gestrigen Begräbnis von Nelson Mandela in Südafrika war unverständlich. Neben Barack Obama stehend, sollte ein vermeintlicher Dolmetscher die Kondolenzrede des US-Präsidenten für die gehörlosen und gebärdensprachigen Trauernden in Südafrikanische Gebärdensprache übersetzen.
Stattdessen „erfand er seine eigenen Handzeichen“, wie der südafrikanische gehörlose Aktivist Braam Jordaan, ein Vorstandsmitglied der Jugendsektion des Weltgehörlosenverbands WFDY betroffen sagt.

Gehörlose Aktivistin Kauppinen erhält UN-Menschenrechtspreis

Am morgigen Tag der Menschenrechte wird Liisa Kauppinen, Ehrenpräsidentin des Weltverbandes der Gehörlosen (WFD), mit dem UN-Menschenrechtspreis geehrt, mit dem zuvor schon Nelson Mandela, Jimmy Carter, Eleanor Roosevelt und Martin Luther King ausgezeichnet wurden. Die 1939 geborene Finnin ist die erste gehörlose Preisträgerin. Der Menschenrechtspreis der Vereinten Nationen wird seit 1966 alle fünf Jahre am 10. Dezember verliehen und würdigt herausragende Leistungen zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte.

Seiten

Subscribe to Österreichischer Gehörlosenbund - ÖGLB RSS